Deutschland WM Trikots

Deutschland gehört seit geraumer Zeit zu den wichtigsten Fussballnationen der Welt. Mit nunmehr 4 Weltmeistertiteln und 3 Europameistertiteln sind sie außerdem das erfolgreichste Team aus Europa und stehen was die WM-Titel angeht nur hinter der berühmten Selecao aus Brasilien. Bei der WM 2018 in Russland gelten sie als amtierender Weltmeister wieder als einer der Favoriten auf den begehrten goldenen Pokal der FIFA. Aktuell stehen sie ebenfalls auf Platz 1 der FIFA-Weltrangliste. Wir werfen einen Blick auf die Geschichte und aktuelle Ereignisse rund um die deutsche Nationalmannschaft.

Die Geschichte der deutschen Nationalmannschaft

Die Anfänge – Ur-Nationalspiele und Gründung des DFB

Bereits vor der Gründung des DFB im Jahre 1900 wurden von deutschen Nationalmannschaften Länderspiele absolviert. Diese Spiele gegen meist englische und französische Mannschaften werden jedoch vom Verband nicht anerkannt und werden gemeinhin als Ur-Länderspiele bezeichnet. Dass erste offizielle Länderspiel der deutschen Geschichte fand am 08. April 1908 in Basel gegen die Schweiz statt. Die Eigenossen konnten das Spiel am Ende mit 5:3 für sich entscheiden. In der Zeit vor dem ersten Weltkrieg fristete der Fussball in Deutschland jedoch vor allem was das Nationalteam anbelangte eher ein Schattendasein. Dies lag nicht zuletzt auch daran, dass die Landesverbände und der DFB nicht immer gut miteinander kooperierten und somit häufig nicht das beste Team auf dem Platz stand, sondern die Mannschaft deren Landesverbände den meisten Einfluss auf den DFB ausüben konnten. Die erste WM-Teilnahme konnte der DFB 1934 in Italien verbuchen. Beim komplett im K.O.-System ausgetragenen Turnier wurde man schlißlich respektabler dritter. Bei der WM 1938 kam es dann zum schlechtesten Ergebnis in der Geschichte der Mannschaft. Trotz der Tatsache, dass es sich um ein „großdeutsches“ Team mit Spielern aus Deutschland, Österreich und Tschechien handelte schied man bereits im Achtelfinale aus.

Deutschland ist Weltmeister. Ferenc Puskas (L) gratuliert der deutschen Mannschaft nach dem Wunder von Bern. AFP PHOTO/INTERCONTINENTALE
Deutschland ist Weltmeister. Ferenc Puskas (L) gratuliert der deutschen Mannschaft nach dem Wunder von Bern. AFP PHOTO/INTERCONTINENTALE

Die Nachkriegszeit – Spielausschluss und Wunder von Bern

Nach den Wirren des 2. Weltkrieges schloss die FIFA alle deutschen Mannschaften von der Teilnahme an Turnieren aus und verbot ihren Mitgliedsverbänden Spiele gegen deutsche Mannschaften auf Vereins- und Nationalebene auszutragen. Ein harter Schlag für den nach dem Krieg wieder gegründeten DFB. Durch die Bemühungen des Schweizer Fussballverbandes und der englischen FA konnte jedoch bis zum Jahre 1950 wieder in die FIFA aufgenommen. Einziger Haken: man wurde erst nach der WM 1950 in Brasilien aufgenommen und konnte somit nicht am Turnier teilnehmen. Vier Jahre später sollte jedoch ein legendäres deutsches Team um Spieler wie Toni Turek, Fritz und Ottmar Walter und Helmut Rahn all dies vergessen machen. Bei der WM 1954 in der Schweiz war die deutsche Nationalmannschaft wieder ein Bestandteil der Fussballfamilie der Welt und konnte am Ende durch einen völlig unerwarteten 3:2 Sieg gegen die hochfavorisierten Ungarn zum ersten Mal Weltmeister werden. Das Wunder von Bern war geboren und es wirkte wie Balsam für eine von Krieg und zerstörung gebeutelte deutsche Volksseele.

Kapitän Franz Beckenbauer erhält WM-Pokal nach dem 2:1 Sieg gegen Holland am 07. Juli 1974 . Deutschlands damaliger Bundespräsident Walter Scheel (L) applaudiert. (Foto AFP)
Kapitän Franz Beckenbauer erhält WM-Pokal nach dem 2:1 Sieg gegen Holland am 07. Juli 1974 . Deutschlands damaliger Bundespräsident Walter Scheel (L) applaudiert. (Foto AFP)

1960er – 1980er Jahre: Goldene Zeiten für den DFB

Der DFB war in den 1960er Jahren bereits wieder einer der besten Fussballverbände der Welt und die deutsche Mannschaft galt stets als anwärter auf Erfolge bei großen Turnieren. In keinem WM Turnier schied man vor dem Viertelfinale aus und schaffte es 1966 sogar wieder ins Finale gegen die Engländer im legendären Wembley-Stadion. England gewann dank des kontroversen Wembley-Tors schlussendlich das Finale mit 4:2 und konnte sich über den ersten WM Titel für den stolzen Inselstaat freuen. Seit diesem Titel laufen die Engländer jedoch ihrer großen Vergangenheit hinterher und konnten in mittlerweile mehr als 50 Jahren kein einziges Turnier mehr gewinnen. Für die deutsche Mannschaft hingegen waren die späten 1960er ein Aufbruch in eine neue Generation von großen Spielern und großen Titeln. Bei der WM 1970 in Mexiko kam es im Halbfinale der Weltmeisterschaft traf man auf die alten Rivalen aus Italien und konnte mit Spielern wie Beckenbauer, Seeler, Breitner, Maier und Müller lange gut gegen die starken Italiener gegenhalten. Nach 90 Minuten stand es im Spiel, das als „Jahrhunderspiel“ in die Geschichte eingehen sollte 1:1. In der verlängerung sollten noch 5 Tore fallen, zwei für den DFB und drei für Italien. 1972 konnte die deutsche Mannschaft dann auch auf europäischer Ebene ihren ersten großen Erfolg feiern. Im Finale der EM schlug man die UdSSR deutlich mit 3:0. 1974 kam es dann zur WM im eigenen Land bei der es gleich mehrere historische Begegnungen gab. In der Verrunde traf das Team von Trainer Sepp Herberger im Bruderduell auf die DDR und verlor das erste Kräftemessen zwischen beiden Mannschaften promt durch ein Tor von Jürgen Sparwasser mit 1:0. Im Viertelfinale traf man bei strömenden regen in der Wasserschlacht von Frankfurt auf ein starkes polnisches Team, dass wohl bei gutem Wetter zu stark für die Nationalmannschaft gewesen wäre. Im finale Schließlich traf man in München auf die Fussballkünstler aus den Niederlanden, die damals als beste Mannschaft der Welt galten. Ihr legendäre Chefstratege Johan Cruyff und seine Mitspieler waren weltberühmt und schafften es, nach nur einer Minute gegen den DFB nach einem Foulelfmeter in Führung zu gehen. Nach einem Elfmeter für den DFB den Paul Breitner verwandelte und einem typischen Gerd Müller Tor stand es jedoch am Ende 2:1 für Deutschland und der zweite WM-Titel konnte gefeiert werden. 1980 krönte ein verjüngtes Team mit Spielern wie Karl-Heinz Rummenige dann das erfolgreiche Jahrzehnt mit einem weiteren EM Titel.

Daten und Rekorde
WM-Teilnahmen19/21
WM-Titel4
EM-Titel3
RekordspielerLothar Matthäus (150)
Rekordschütze Miroslav Klose (71)
Bekannte SpielerUwe Seeler, Helmut Haller, K-H Rummenige, Jürgen Klinsmann, Franz Beckenbauer, Sepp Maier, Gerd Müller, Jupp Heynckes, Paul Breitner, Günter Netzer

Der dritte Stern und die dritte EM: Die 90er

Während die deutsche Mannschaft sich Ende der 80er im WM Finale 1986 in Mexiko noch Diego Maradonna geschlagen geben musste so drehte man bei der WM 1990 unter der Führung ihres neuen Trainers Franz Beckenbauer den Spieß um. Ein Foulelfmeter von Andi Brehme wuchtete die Mannschaft in den 7. Fussballhimmel und zum dritten WM-Titel im Rematch gegen Maradonnas Argentinien in Rom. Die Mannschaft bestand damals aus Spielern wie Pierre Littbarski, Lothar Mattäus, Jürgen Klinsmann, Rudi Völler und Andi Brehme, Namen die auch heute noch jedem Kind in Deutschland ein Begriff sind. Das Ende dieser Spieleräre konnte das DFB-Team dann 1996 in England krönen. Nicht nur warf man den alten Rivalen aus England im Halbfinale im Elfmeterschießen aus dem Turnier, nein man konnte schließlich auch gegen Tschechien im Finale durch ein Golden Goal des heutigen Teammanagers Oliver Bierhoff mit 2:1 die Oberhand behalten.

Krise und Neuanfang: Die 2000er

In den 2000er Jahren wurde schnell klar, dass der DFB was die Jugendförderung anbetraf international ins Hintertreffen geraten war. Nach zwei desaströsen EM-Turnieren 2000 und 2004 bei denen man jeweils in der Vorrunde ausschied beschloss der DFB in Zusammenarbeit mit den Bundesligavereinen einen großen Umbau des Jugendsystems. Alle Mannschaften der Liga verpflichteten sich dazu, moderne Leistungszentren zu bauen, der DFB investierte viel in die Ausbildung von Jungendtrainer und sorgte dafür, dass alle U-Mannschaften nach dem gleichen System und Spielprinzip trainiert wurden. Die ersten Erfolge dieses Systems wurden bei der WM 2006 in Deutschland sichtbar. Junge Spieler wie Bastian Schweinsteiger und Lukas Podolski stießen zur Mannschaft und gaben ihr neue Impulse. Der deutsche Fussball hatte das Abrutschen ins Mittelmaß abgewendet.

Lukas Podolski hält den WM Pokal hoch. Die deutsche Mannschaft konnte das Finale in Rio de Janeiro dank eines Treffers von Mario Götze in der 12. Minute der Verlängerun gewinnen. 13. Juli 2014. AFP PHOTO / PEDRO UGARTE

Die Nationalmannschaft heute

Heute kann der Budnestrainer auf so viele junge Talente aus den eigenen Förderzentren zurückgreifen wie schon lange nicht mehr. Aus der Weltmeisterelf von 2014 stammten gleich 6 Spieler aus dem Jugendteam, das einige Jahre zuvor die U-21 EM gewonnen hatte. Spieler wie Mats Hummels, Mesut Özil, Manuel Neuer, Toni Kroos und viele weitere sind Produkte des raschen Umdenkens des DFBs und der neuen Jugendförderung. Der Sieg der U-21 bei der EM 2017 lässt erneut darauf hoffen, dass auch in den kommenden Jahren wieder viele talentierte junge Spieler zur A-Nationalmannschaft stoßen werden.

Deutschlands voraussichtlicher WM Kader

Tor: Neuer, ter Stegen, Leno

Abwehr: Kimmich, Hummels, Boateng, Süle, Ginter, Rüdiger, Hector, Plattenhardt

Mittelfeld: Rudy, Reus, Kroos, Özil, Khedira, Draxler, Sané, Goretzka,

Angriff: Müller, Werner, Wagner

Lothar Matthaeus (L) und Pierre Littbarski feiern den dritten Stern mit dem WM-Pokal nach dem Finalsieg mit 1:0 gegen Argentinien, 08 Juli 1990 in Rom. Das neue Trikot für die WM 2018 soll an das Trikot von 1990 erinnern. AFP PHOTO / AFP PHOTO / STAFF

Wie sieht das WM Trikot von Deutschland aus?

Das neue DFB Trikot 2018. Eine Anlehnung an die Weltmeistertrikots von 1990.
Das neue DFB Trikot 2018. Eine Anlehnung an die Weltmeistertrikots von 1990.

Deutschland spielt schon seit den 1930er Jahren bei Heimspielen stets in schlichtem weiß und schwarz. Man darf also davon ausgehen, dass sich Ausrüster Adidas auch für die WM in Russland wieder ein schlichtes aber schönes schwarz-weißes Trikotdesign einfallen lassen wird. Darf man den bisherigen leaks Glauben schenken so wird das neue Trikot des Weltmeisters eine Hommage an das Trikot der WM 1990 in Italien. Damals verlief ein gezackter Brustring in den Farben schwarz-rot-gold unter dem Bundesadler auf der Brust. Das neue Trikot emuliert diesen Brustring, nur dreht es die Zacken auf die andere Seite, vom Betrachter aus rechts auf dem Trikot und färbt die Streifen in Schwarz- und Grautönen statt im bekannten schwarz-rot-gold. Adidas versucht hiermit wohl das sehr bunte und auffälige Design der 1990er mit dem klassischen Understatement der letzten Trikots zu vereinen. Das neue Trikot wird voraussichtlich beim Freundschaftsspiel der deutschen Mannschaft am 14. November gegen England im Londoner Wembley-Stadion vorgestellt werden.

Das neue Auswärtstrikot der deutschen Nationalmannschaft soll angeblich in diesem grünton gehalten werden. Unser Fazit: Sieht gut aus!

Laut unseren Informationen soll das neue Auswärtstrikot der Nationalmannschaft, welches in der Länderspielpause im März 2018 beim Spiel gegen Spanien offiziell vorgestellt werden soll wieder um ein klassisches grünes Trikot handeln. Der Grünton gefällt dabei vor allem deshalb, weil es sich um ein richtig sattes, dunkles grün ohne große Schnörkel handeln soll. Anders als beim Heimtrikot sind bislang zum Auswärtstrikot noch nicht viele Informationen an die Öffentlichkeit gedrungen. Wir warten gespannt auf die ersten leaks oder offiziellen Bilder von Adidas!

Wie ist die WM Bilanz Deutschlands?

Deutschland ist nicht nur Dauergast bei der WM Endrunde, sie sind auch dauergast im WM Halbfinale. Keine andere Mannschaft der Welt war so oft mindestens im Halbfinale wie das deutsche Team! Bei bislang 18 Turnierteilnhamen hat es der DFB ganze 14 mal ins Halbfinale geschafft, 8 mal schaffte man es sogar bis ins Finale. In der ewigen Tabelle der Weltmeisterschaftsendrunden steht man nur knapp hinter dem Rekordweltmeister aus Brasilien auf Platz 2. Vor allem in den letzten Jahren und Jahrzehnten ist der Lauf der Nationalmannschaft beeindruckend. Seit der WM 2002 in Japan und Südkorea stand das DFB-Team immer unter den letzten Vier.

JahrGastgeberErgebnis
1934ItalienDritter
1938FrankreichAchtelfinale
1954SchweizWeltmeister
1958SchwedenHalbfinale
1962ChileViertelfinale
1966EnglandVizeweltmeister
1970MexikoDritter
1974DeutschlandWeltmeister
1978ArgentinienViertelfinale
1982SpanienVizeweltmeister
1986MexikoVizeweltmeister
1990ItalienWeltmeister
1994USAViertelfinale
1998FrankreichViertelfinale
2002Japan & SüdkoreaVizeweltmeister
2006DeutschlandDritter
2010SüdafrikaDritter
2014BrasilienWeltmeister

 

Wie hat sich deutschland für die WM qualifiziert?

Deutschland startete in Gruppe C der WM-Qualifikation in Europa. Hier traf man auf die Teams aus Nordirland, Aserbaidschan, Norwegen, Tschechien und San Marino. Nach 9 Spieltagen und 9 Siegen und einem Torverhältnis von 38:3 hat sich die deutsche Mannschaft mehr als souverän als zweites Team aus Europa nach Belgien für die WM qualifiziert. Dabei ist man bislang neben unseren Nachbarn aus der Schweiz das einzige Team, dass keine Punkte in der Qualifikation hat liegen lassen. Im letzten Spiel gegen Aserbaidschan am 08. Oktober in Kaiserslautern hat die deutsche Mannschaft nun die Chance eine perfekte Qualifikation mit 10 Siegen aus 10 Spielen zu erreichen, etwas das ihr bislang noch nie gelungen ist.

Nr.MannschaftSpGUVTorePunkte
1.Deutschland 101000+3530
2.Nordirland 10613+1219
3.Tschechien 10433+215
4.Norwegen 10415013
5.Aserbaidschan 10316-510
6.San Marino 100010-490
DatumUhrzeitMannschaft 1ErgebnisMannschaft 2
04.09.201620:45Norwegen 0:3 (0:2)Deutschland
08.10.201620:45Deutschland 3:0 (1:0)Tschechien
11.10.201620:45Deutschland 2:0 (2:0)Nordirland
11.11.201620:45San Marino 0:8 (0:3)Deutschland
26.03.201720:45Aserbaidschan 1:4 (1:3)Deutschland
10.06.201720:45Deutschland 7:0 (4:0)San Marino
01.09.201720:45Tschechien 1:2 (0:1)Deutschland
04.09.201720:45Deutschland 6:0 (4:0)Norwegen
05.10.201720:45Nordirland 1:3 (0:2)Deutschland
08.10.201720:45Deutschland 5:1 (1:1)Aserbaidschan
Zwei der wertvollsten deutschen Spieler: Toni Kroos (L) von Real Madrid und Thomas Müller (R) vom FC Bayern. Photo: AFP.
Zwei der wertvollsten deutschen Spieler: Toni Kroos (L) von Real Madrid und Thomas Müller (R) vom FC Bayern. Photo: AFP.

Wer sind Deutschlands wertvollste Spieler?

In der deutschen Nationalmannschaft spielen im Moment gleich mehrere Spieler mit einem Marktwert jenseits der 40 Millionen Euro Marke. Der aktuell wertvollste Kicker in den reihen der deutschen ist der Mittelfeldregisseur und dreifache Champions-League Sieger Toni Kroos mit einem geschätzten Wert von rund 70 Millionen Euro. Auf ihn folgen Thomas Müller (50 Millionen), Manuel Neuer (45 Millionen), Mats Hummels und Jérôme Boateng (je 40 Millionen), Leroy Sané und Julian Draxler (je 35 Millionen). Insgesamt wird der Marktwert der gesamten Mannschaft auf rund 600 Millonen Euro beziffert was das deutsche Team zu einem der wertvollsten der Welt macht. Vor allem die vielen jungen Spieler wie Leon Goretzka, Julian Brandt, Amin Younes und Joshua Kimmich haben bei ihren Marktwerten noch viel Luft nach oben und könnten bei einer erfolgreichen WM im nächsten Jahr zu den aktuellen Topspielern vorstoßen.

Wie stehen deutschlands Chancen bei der WM 2018?

Deutschland gilt als Titelverteidiger und amtierende Nummer 1 der FIFA-Weltrangliste natürlich auch 2018 in Russland als einer der Top-Favoriten. Was die deutsche Mannschaft vor allem so stark macht ist ihr bislang stets tadelloser Teamgeist und ihre gute Mischung aus jungen Talenten wie Sané, Goretzka, Brandt, Süle und Werner aber auf der anderen seite vielen erfahrenen Spielern die weit über 50 Länderspiele absolviert haben wie Manuel Neuer, Thomas Müller, Mesut Özil oder Toni Kroos. Diese Mischung könnte ihnen den entscheidenden Vorteil gegenüber jungen und eher unerfahrenen Teams wie Frankreich oder Brasilien geben. Prognose: Finale!

Jogi Löw an der Seitenlinie während dem WM 2018 Qualifikationsspiel gegen Tschechien in Prag am 01. September 2017. / AFP PHOTO / ROBERT MICHAEL /
Jogi Löw an der Seitenlinie während dem WM 2018 Qualifikationsspiel gegen Tschechien in Prag am 01. September 2017. / AFP PHOTO / ROBERT MICHAEL /

Wer ist der Trainer von Deutschland?

Während andere Teams im Weltfussball ihre Trainer wechseln wie Unterwäsche, steht beim DFB seit nunmehr 10 Jahren ein und derselbe Mann an der Spitze der deutschen Nationalmannschaft. Sein Name – Joachim Löw. Der Bundesjogi hat es in seiner Zeit als Trainer der A-Nationalmannschaft immer bis mindestns ins Halbfinale der WM oder EM Turniere geschafft, die WM 2014 in Brasilien gewonnen und sich für die WM 2018 in Russland qualifiziert. Doch auch außerhalb dieser Erfolge kann sich seine Bilanz als Coach sehen lassen: Als Trainer oder Co-Trainer hat er bislang 155 Spiele absolviert von denen er 105 gewinnen konnte, weitere 27 mal spielte das Team unter ihm unentschieden und nur 23 Spiele gingen verloren. Das Torverhältnis steht dabei bei 380:143 (+237) und er hat eine Siegquote von 67,74%. Löw steht noch bis zur EM 2020 beim DFB unter Vertrag und sollte er nicht bei der WM in Russland bereits in der Vorrunde mit der Mannschaft abreisen müssen wird er diesen wohl auch erfüllen.